Gesundheitsreform auf Kosten der Schwächsten?- 15.2.04


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Abgeschickt von Jutta Lieb am 08 Februar, 2004 um 22:30:39

Ich mache den Vorschlag, dass der theologische
Leiter des Kommentargottesdienstes am 15. Febr.2004
sich mit dem Sozialdienstleiter der Boxdorfer-Werk-
statt, Herrn Schmid,tel.in Verbindung setzt ob er
sich von der Gesundheitsreform tatsächlich
betroffenen Menschen sich die Problematik schildern
zu lassen und die Berichte in geeigneter Form
in seinen Kommentar einbringt. Es ist ein Vor-
schlag, ob der theologische Leiter des Kommentar-
gottesdienstes am 15. Febr. 2004 darauf eingeht
ist seine Angelegenheit. Ich habe den Vorschlag
dem Sozialdienstleiter per E-Mail bereits zugemailt.
Wenn der theologische Leiter da nicht darauf eingehen
will, kann ich nur auf diesem Weg zwei Beispiele
erwähnen.
Eine junge Frau (40 Jahre), Kollegin von mir,
hat mit ihrer Krankenkasse Probleme wegen der
Fahrten zur Krankengymnastik und zurück. Die junge
Frau wohnt in Erlangen, fährt jeden Tag mit dem
Werkstattbus nach Boxdorf, fährt von dort aus
zur KG-Praxis und von dort wieder zurück nach
Boxdorf. Die Krankenkasse ist komischerweise jetzt seit der Gesundheitsreform der Auffassung,dass die
junge Frau von zuhause abgeholt wird zur KG und
wieder zurück gebracht wird zur Wohnung in Erlangen.
Diese Auffassung der Krankenkasse stimmt aber nicht
und bereitet der jungen Frau Probleme wegen der
Kostenübernahme.
Ein junger Mann - mitte 30 - konnte vor der Gesund-
heitsreform zur KG, jetzt kann er es nicht mehr.
Er kann nicht mehr, weil er die Kosten selbst
tragen sollte. Er ist zur Erhaltung seiner Gesund-
heit auf die KG angewiesen.
KG ist die Abkürzung für Krankengymnastik.
Mit freundlichen Grüßen
jutta.lieb@t-online.de


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